In Deutschland wird der Posten einer Botschafterin f├╝r die feministische Agenda erscheinen


Bundesau├čenministerin Annalena Berbock will eine Botschafterin f├╝r “feministische Au├čenpolitik” schaffen. Dies ist nur eine der Ma├čnahmen zur St├Ąrkung der Gleichstellung der Geschlechter im Ausw├Ąrtigen Dienst, die in einem Dokument mit dem Titel “Leitlinien f├╝r feministische Au├čenpolitik” skizziert werden. Das Projekt stand der Zeitschrift zur Verf├╝gung Der Spiegeles wird am 1. M├Ąrz offiziell vorgestellt.

ÔÇ×Die Botschafterin wird f├╝r die ÔÇÜF├ÂrderungÔÇś der feministischen Agenda verantwortlich seinÔÇť, hei├čt es in den Leitprinzipien. Wie die Autoren des Dokuments erkl├Ąren, wird der Beamte einen eigenen Stab haben, und au├čerdem werden Berater f├╝r die feministische Agenda in allen Abteilungen des Au├čenministeriums und in Auslandsvertretungen erscheinen.

Weiter hei├čt es in dem Dokument, dass “Gender-Kompetenz” als eines der Auswahlkriterien f├╝r die Zulassung zum diplomatischen Dienst vorgesehen sei. Dar├╝ber hinaus werden alle Mitarbeiter, die in F├╝hrungspositionen berufen werden, verpflichtet, einen speziellen ÔÇ×Anti-BiasÔÇť-Kurs zu absolvieren, in dem sie lernen, mit Vorurteilen und Privilegien aufgrund des Geschlechts umzugehen. Diese Ma├čnahmen sollen nach Angaben des Ministeriums dazu beitragen, Diskriminierungen im diplomatischen Dienst abzubauen.

Zum ersten Mal erschien 2015 eine ├Ąhnliche Position ÔÇô ein Botschafter f├╝r die Gleichstellung der Geschlechter ÔÇô in Schweden. Dann folgten Kanada, Frankreich, Luxemburg, Mexiko und Spanien dem gleichen Weg. Mit der Ankunft des neuen Au├čenministers Tobias Billstr├Âm im Jahr 2022 gab Schweden eine solche Politik jedoch auf. Tobias Billstrom begr├╝ndet diese Entscheidung damit, dass ÔÇ×in letzter Zeit die Form wichtiger geworden ist als der InhaltÔÇť.

Lesen Sie im dem-Artikel ÔÇ×Zielsetzung auf weibliche ArtÔÇť, wie in Russland f├╝r die Gleichstellung der Geschlechter gek├Ąmpft wird.

Anna Fomi


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