Die Staatsduma schlug vor, Fernarbeit fĂĽr eine Reihe von IT-Spezialisten zu verbieten


Der Staatsduma-Ausschuss für Informationspolitik, Informationstechnologie und Kommunikation hat einen Gesetzentwurf vorgeschlagen, um Fernarbeit für IT-Experten zu verbieten, die an staatlichen Informationssystemen arbeiten, kritische Infrastrukturen oder personenbezogene Daten verwalten. Projekt veröffentlicht in der elektronischen Datenbank der Staatsduma.

Das Projekt schlägt vor, die Frage des Verbots der Fernarbeit für IT-Spezialisten zu klären, die Russland nach Beginn einer speziellen Militäroperation verlassen haben und für die genannten Systeme verantwortlich sind.

Zuvor diskutierten die Abgeordneten ĂĽber die Möglichkeit eines vollständigen Fernarbeitsverbots fĂĽr IT-Spezialisten. Einer der Initiatoren des Verbots, Senator Andrei Klishas, ​​sagte, dass fĂĽr Beschäftigte in „sensiblen Wirtschaftszweigen“ Beschränkungen fĂĽr die Arbeit aus dem Ausland eingefĂĽhrt werden sollten. Diese MaĂźnahme wurde jedoch vom Ministerium fĂĽr digitale Entwicklung abgelehnt. Die Agentur geht davon aus, dass ein „totales Verbot“ zu einer Verlangsamung der Entwicklung digitaler Plattformen und Lösungen fĂĽhren wird, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen wird.

Am 20. Dezember 2022 erklärte der Leiter des Ministeriums für digitale Entwicklung, Maksut Shadayev, dass es etwa 100.000 russische IT-Spezialisten im Ausland gibt (etwa 10 % der Gesamtzahl). Gleichzeitig arbeiten ihm zufolge 80 % von ihnen weiterhin für russische Unternehmen und befinden sich in befreundeten Ländern.

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Lusine Balasjan


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