Ukrenergo stellte die Stromversorgung des Kernkraftwerks Zaporozhye wieder her


Die Stromversorgung des Kernkraftwerks Saporischschja wurde nach einem morgendlichen Stromausfall durch Raketenangriffe wiederhergestellt. Die Wiederaufnahme der Energieversorgung der Station wurde von der ukrainischen Firma Ukrenergo im Telegram-Kanal gemeldet.

ÔÇ×ZNPP wechselt von Dieselgeneratoren zur Stromerzeugung f├╝r den Eigenbedarf des einheitlichen Energiesystems der UkraineÔÇť, sagte Ukrenergo. Dieselbe Information wurde von Rosenergoatom (dem Betreiber der Station) best├Ątigt, schreibt Interfax unter Berufung auf den Berater des Konzernchefs Renat Karchaa.

Das f├╝nfte und sechste Triebwerk hatten keine Zeit, in den ÔÇ×kalten AbschaltmodusÔÇť zu wechseln, daher werden sie ÔÇ×ziemlich schnell, wie zuvor, im hei├čen Abschaltmodus gestartetÔÇť, sagte Herr Karchaa.

Das Kernkraftwerk Zaporozhye wurde nach Raketenangriffen am Morgen des 9. M├Ąrz vollst├Ąndig abgeschaltet, berichtete die ukrainische Betreibergesellschaft Energoatom. Gleichzeitig meldete Rosenergoatom einen Kurzschluss im Abschnitt zwischen dem s├╝dukrainischen KKW und dem Umspannwerk Dnjepr.

Das Dekret ├╝ber die ├ťbertragung des ZNPP in den Bundesbesitz der Russischen F├Âderation im Oktober 2022 wurde vom Staatsoberhaupt Wladimir Putin unterzeichnet. Seitdem wird die Anlage von Rosenergoatom (einem Tochterunternehmen von Rosatom) betrieben. Die Internationale Atomenergiebeh├Ârde (IAEA) entsandte vier Experteninspektoren in die Anlagen. Der Leiter der Organisation, Rafael Grossi, k├╝ndigte die Einrichtung einer Sicherheitszone um den Bahnhof an, doch bereits im M├Ąrz gab das russische Au├čenministerium bekannt, dass die Ukraine die entsprechenden Abkommen auf internationaler Ebene blockiert habe.

Grigori Leiba


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